Was bedeutet Eigenkapital bei Banken?

Banken finanzieren sich oft über gewinnbringende bankgeschäfte. Einen großen Anteil daran nimmt die kreditvergabe ein. Leid eine Bank einem Kunden Geld, besteht ein gewisses Risiko dass der Kunde den Kredit nicht oder nicht vollständig zurückzahlen kann. Ein kreditausfall bedeutet immer einen Verlust für die kreditgebende Bank. Um diesen möglichen Verlust abzufedern, benötigt eine Bank selbst Sicherheiten. Wie auch bei uns privatmenschen, dient Erspartes auf einem tagesgeldkonto als liquiditäts Mittel. wird es eng auf dem girokonto und sind Lastschriften fällig, dann nutzen wir die Reserven auf dem sparkonto (tagesgeldkonto) um liquide zu bleiben und unsere Verbindlichkeiten zu erfüllen. Damit auch Banken geschäftsfähig bleiben müssen Sie einen kreditausfall absichern. Je mehr Kredite einer Bank vergibt, desto mehr Möglichkeiten gibt es für zahlungsausfälle, so dass der eine oder andere Kredit wenn tuell nicht vollständig zurückgezahlt wird. Deswegen ist eine höhere Absicherung für die Bank notwendig. Die eigenkapitalquote muss steigen. Das Eigenkapital bestimmt die Bank dabei nicht selbst, denn es sind bestimmte mindesthöhen gefordert. Dabei geht es nicht darum jeden Kredit in voller Höhe abzusichern, sondern darum das Risiko zu minimieren. im zweiten Baseler Abkommen (Basel II) werden Banken verpflichtet, mindestens 8% der außenstände mit Eigenkapital zu unterlegen. Basel II ist eine internationale Vereinbarung, welche eigenkapitalvorschriften Banken zu erfüllen haben. Diese gelten für die meisten industrieländer. Bezogen auf eine bestimmte Menge an Eigenkapital, kann die Bank ihre kreditvergabe steuern. In konjunkturell günstigen Zeiten, sinkt das Risiko für zahlungsausfälle. Demzufolge können die Banken mehr Kredite vergeben. Wertpapiere, über die die Banken verfügen, können Sicherheiten für die Bank darstellen. Allerdings muss der aktuelle Wert in die Bilanz eingehen. Nicht der kaufpreis.

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