Was ist Cybermobbing? Wieso ist das so problematisch?

Cybermobbing ist, wie der Name schon sagt, eine Diffamierung im Internet. Früher hatte man den dicken Kollegen im Büro gemobbt, angeschwärzt und bloßgestellt. Heute kann man viel weitergehen, denn für das Internet gibt es keine Grenzen.

Cybermobbing oder auch Cyberbullying, ist die Bezeichnung für die Beleidigung oder Bedrohung in den modernen Kommunikationsmedien. Dazu zählen die klassischen Kommunikationskanäle wie E-Mail, Foren und Chats. Aber auch Webseiten bieten die ideale Möglichkeit, großen Unfug zu treiben. Demzufolge sind unsere Smartphones und Computer die Medienwerkzeuge, über die wir die Belästigung durchführen können. Wir können auf Smartphone und Tablet tatsächlich böse Überraschung erleben.

Na, da taucht doch unser Name auf? Ein Foto und ein übler Spruch! Beim Cybermobbing sind immer Menschen die Täter. Als Tatwaffe werden Telefone, Tablets und Computer benutzt.

Das große Problem vom Cybermobbing

Mobbing war schon in der Schule ein Problem. Am Arbeitsplatz kommt dieses Phänomen ebenfalls vor. Allerdings gab es nach der Arbeitszeit noch ein Privatleben: Freizeit mit Freunden und Familie. Die Auswirkungen der verbalen Angriffe waren nicht ohne. Mobbing kann Schäden an der Psyche anrichten und sich dann auf den allgemeinen Gesundheitszustand niederschlagen.

Heute ist es noch viel schlimmer, denn Cybermobbing zieht sich bis nach Hause. Das Problem, dass wir rund um die Uhr mit den sozialen Medien in Verbindung stehen, macht uns zu einer 24-Stunden-Zielscheibe. Außerdem führt die große Reichweite zu enormen Schwierigkeiten, denn im Nu werden die fiesen Botschaften rund um den Globus geschickt. Die Funktion „Teilen“ er ermöglicht es uns, die Beleidigungen von Empfänger zu Empfänger zu schicken. Es kann enorm aufwendig und schwierig werden, die falschen Foreneinträge nachzuverfolgen. Demzufolge ist das Löschen sehr kompliziert.

Das klassische und physische Mobbing ist für die Betroffenen äußerst schwierig. Allerdings bleibt in dem Fall noch eine Möglichkeit: ein anderer Arbeitsplatz oder eine neue Schule. Online wird es komplizierter, denn die sozialen Medien sind überall.

Aktuelles Beispiel aus den Medien

In Zeiten der Corona-PCR-Pandemie können wir die Nutzung der digitalen Medien ganz deutlich beobachten. Dieses Phänomen ist zwar schon länger bekannt, aber dennoch ist das Internet in den letzten Monaten notwendig geworden. Wir alle wurden mit Lockdowns, Homeoffice und Quarantäne drangsaliert.

Durch diese Lockdowns, Kontaktverbote, Betriebsschließungen, Kinoverbote und anderen Einschränkungen des realen Lebens, wurden wir gezwungen, im Homeoffice über digitale Kommunikationskanäle zu arbeiten. Kinder müssen Ihre Kontakte über die sozialen Medien treffen, selbst der Unterricht wird mit dem Computer durchgeführt. Alles das, was vorher als ungesund angesehen wurde, war plötzlich das Non-Plus-Ultra.

Neben den psychischen Schäden gibt es noch einen Punkt, dessen Trefferwahrscheinlichkeit immer höher wird: Je öfter wir die sozialen Medien nutzen, desto höher ist das Risiko, dass die falschen Informationen geteilt werden.

Gerade diejenigen Wissenschaftler und Ärzte, die sich kritisch gegen die Coronamaßnahmen geäußert hatten, wurden zur Zielscheibe der Cyberkriminalität. Ob es das Bloßstellen in YouTube war, oder abwertende Berichte auf einer Homepage. Eine ganz beliebte Zielscheibe war und ist der amtierende Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Mit seinen Weltuntergangsszenarien wurde er regelmäßig zur medialen Zielscheibe. Allerdings traf es auch seriöse Experten, die viele Jahre angesehene Ärzte, Professoren und Klinikchefs waren. Prof. Sucharit Bhakdi ist ein lebendes Beispiel dafür, dessen langjährige Verdienste durch mediale Kampagnen schnell zerstört wurden. 

Wie kann man sich gegen Cybermobbing schützen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich gegen Cyberbullying zu schützen. Zum einen solltest du nur Daten öffentlich teilen, die keine Angriffsfläche bieten. Jedoch solltest du deine Freunde in den sozialen Netzwerken nur auswählen, wenn es sich tatsächlich um reale Freunde handelt. Wenn du dein Profil auf „öffentlich“ stellst, bist du für sehr viele Menschen sichtbar, die private Einstellung kann dies verhindern.

Teile nicht zu viele intime Geheimnisse und sprich nicht mit unbekannten „Freunden“ über deine Probleme. Auf Deutsch: beschäftige dich mit dem Datenschutz!

Wenn deine Daten bereits unterwegs sind, dann musst du eine Lösung finden, das Internet von deinen falschen Spuren zu befreien. Das kann sehr aufwendig und kostenintensiv sein.

Die ARAG web@ktiv bietet dir Schutz und sichert dich finanziell ab. Mit dem ARAG web@ktiv, welcher Bestandteil der Rechtsschutzversicherung ist, bekommst du Unterstützung, wenn du den folgenden Delikten zum Opfer gefallen bist:

  • Online-Shopping
  • Kriminalität im Netz
  • Cybermobbing
  • Elektronik-Schutz

Wenn also deine im Internet bestellten Produkte nicht ankommen, oder jemand deine Kreditkartendaten gestohlen hat, kannst du dich vor den folgenden der fremden Shopping-Tour wehren.

Als Opfer von Cybermobbing unterstützt ARAG dabei, die Mobbing-Beiträge im Netz löschen zu lassen.

Mit dem Elektronik-Schutz sind die Kommunikationsgeräte (Smartphone, Tablet, PC oder Notebook) bei Beschädigung versichert.

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